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Bachelorarbeiten

Heterogenität der Nachfrage im Güterverkehr im Raum Problemstellung:
Im Unterschied zum Personenverkehr ist die Nachfrage im Güter-verkehr nicht symmetrisch und auch - entsprechend einer ökonomischen Ausrichtung einer Region auf bestimmte Wirtschaftssektoren - nicht gleichmäßig verteilt. Die Nachfrage konzentriert sich stark auf bestimmte Aufkommensorte. Dabei stellen sich die Situationen im Versand (Verkehrentstehung durch Produktion) und Empfang (Verkehrsentstehung durch Konsumption bzw. Weiterverarbeitung von Gütern) unterschiedlich dar. Die Art der Güter und raumstrukturelle Gegebenheiten auf der einen Seite, aber auch das Verkehrsangebot beeinflussen diese Verteilung.
Vor dem Hintergrund absehbar ablaufender Strukturprozesse (z.B. Kohleausstieg, Decarbonisierung der Energieerzeugung oder des Verkehrs) ist eine Veränderung der gewachsenen Strukturen jedoch wahrscheinlich. Zwar sind die zugrundliegenden Ursachen und Prozesse grundsätzlich geklärt, eine Aufbereitung und grundsätzliche Darstellung auf Grundlage aktueller Daten wäre wünschenswert.

Aufgabe:
Zunächst ist eine theoretische Darstellung der Aufgabe aufzubereiten (Stand des Wissens). Auf Grundlage der am Institut vorliegenden "BVWP-Matrix" sind diese Konzentrationen in Bezug auf Räume und auch Verkehrsträger zu analysieren.
So ist darzustellen, wie und welche bestimmte Güterarten sich in der Entstehung und im Konsum auf ganz bestimmte Räume verteilen und wie dies die Nutzung und Nachfrage auf bestimmte Verkehrsmittel beeinflusst. Geeignete Konzentrationsmaße der Nachfrage (z.B. Lorenzkuvern, Gini-Koeffizienten) sind anzuwenden und insbesondere auch im Vergleich zwischen Güterarten und auch dem Personenverkehr darzustellen.
Anschließend sind für einzelne Güterarten und Regionen/Standorte szenarienhafte Abschätzungen durchzuführen.
Die Arbeit kann grundsätzlich unter Nutzung von Excel durchgeführt werden, für einzelne Schritte wird die Nutzung von SAS empfohlen. 

Chlond, Bastian (IFV)
Mobilität und Aktivitätenausübung im Wochenverlauf - Analysen von Veränderungen vor dem Hintergrund ablaufender sozio-ökonomischer Strukturprozesse  Problembeschreibung
Differenziertere Lebensstile und auch Arbeitszeitmodelle, eine zunehmende Beteiligung gerade von Frauen im Arbeitsmarkt, eine zunehmende Relevanz des Dienstleistungssektors aber auch veränderte Zeitpläne der Gesellschaft (Ladenöffnungszeiten)    manifestieren sich im zeitlichen Gang der Verkehrsnachfrage: Dieser zeitliche Gang dürfte in den zurückliegenden Dekaden Veränderungen unterworfen sein.

Aufgabenstellung
Auf Grundlage einer Sichtung der Literatur sind zunächst Hypothesen zu formulieren, diese sind anschließend unter Nutzung der Daten des Deutschen Mobilitätspanels  (Mobilitätsverhaltens-daten über den Zeitraum einer Woche über einen Zeitraum von 25 Jahren) zu überprüfen. Hierzu ist die Software SAS zu nutzen, grundlegende Prozeduren für Auswertungen werden zur Verfügung gestellt.  

Im Vordergrund stehen Veränderungen der Arbeitszeitstrukturen aber auch ein daraus resultierendes verändertes Freizeit- und Einkaufsverhalten sowie die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Aktivitäten in der Arbeitswoche und an den Wochenenden.

Chlond, Bastian (IFV)
Auswirkungen der Ausweitung von Ladenöffnungszeiten auf das Mobilitätsverhalten in Deutschland Das Einkaufen im Alltag ist eine Aktivität, die primär auf den Erwerb von Konsumgütern für den alltäglichen Bedarf (Nahrungsmittel, etc.) abzielt. Bisher besteht wenig Wissen über den zeitlichen Aspekt dieser Handlung als gelegenheitsstrukturierender Faktor. Der soziale Wandel und die daraus resultierenden strukturellen Veränderungen in der Gesellschafft der zurückliegenden Jahrzehnte haben zu einer Erhöhung des alltäglichen Lebenstempos geführt und die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten erlauben es den Konsumenten auch zu später Stunde Orte des Konsums aufzusuchen. Es stellt sich daher die Frage, ob und wie sich diese Veränderungen in den Zeitmustern des alltäglichen Einkaufens, wie Einkaufsfrequenz oder Einkaufsdauer, erkennen lassen. Es ist anzunehmen, dass das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bevölkerung durch Einflüsse wie die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten determiniert ist, wobei dieser Zusammenhang zu quantifizieren gilt. Zur Untersuchung dieser Frage sollen die Daten des Deutschen Mobilitätspanels herangezogen und mit geeigneten Analysen untersucht werden. Ecke, Lisa (IFV)
Magdolen, Miriam (IFV)
Analyse zu Einsatzmöglichkeiten von Smartphones in Mobilitätserhebungen Mobilitätserhebungen und Haushaltsbefragungen bilden die essenzielle Grundlage für Verkehrsnachfragemodelle. Die aus den Erhebungen generierten Daten werden neben der Bevölkerungssynthese vor allem für Aktivitäten- und Zielwahlmodelle verwendet. Traditionell füllen Teilnehmer dabei Wegetagebücher aus, wobei derzeit oft auf das Paper-Pencil-Verfahren zurückgegriffen werden.
Die Digitalisierung und vor allem die zunehmende Verbreitung von Smartphones in den letzten Jahren eröffnen allerdings neue Möglichkeiten für Erhebungsmethoden. GPS-basierte Applösungen können beispielsweise als eigenständige Erhebungstools oder als Unterstützung für papierbasierte Wegetagebücher eingesetzt werden.         
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll durch eine Literaturanalyse bestimmt werden, welche Vor- und Nachteile eine smartphonebasierte Erhebung gegenüber klassischen Wegetagebüchern hat. Die Recherche soll außerdem zeigen, welche Lösungen sich in Forschung und Wirtschaft bereits bewährt haben und wo noch Entwicklungspotential herrscht. Die betrachteten Lösungen sind untereinander zu vergleichen und im Hinblick auf Verkehrsnachfragemodelle zu beurteilen.
Reiffer, Anna Sophie (IFV)
Fernverkehr im deutschen Fernstraßennetz - Wo findet Wachstum statt, wo Schrumpfung? Problembeschreibung
Die Nachfrage im Alltagsverkehr und die Pkw-Nutzung stagniert, allerdings ergeben sich aus der Auswertung z.B. der Fahrleistungserhebung und der Tankbucherhebung im Mobilitätspanel summarisch Fahrleistungszuwächse von Kraftfahrzeugen. Für diese Fahrleistungszuwächse kann angenommen werden, dass diese in erster Linie im Fernverkehr stattfinden.
Allerdings fällt eine Differenzierung von Fahrleistungen im Alltags- und im Fernverkehr schwer, da das deutsche Fernstraßennetz sowohl von Fahrzeugen im Alltagsverkehr (z.B. Pendlerrouten), aber auch im Fernverkehr (großräumige Verbindungen) sowie vom Güterverkehr genutzt wird. Dabei ergegen sich im Netz  - je nach der verkehrlichen Funktion eines Netzabschnittes – an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Mischungen asu unterschiedlichen Verkehrsarten.
Auf Deutschlands Autobahnen und außerörtlichen Bundesstraßen werden an automatischen Zählstellen alle Fahrzeuge permanent gezählt. Je nach eingesetztem Gerätetyp können Fahrzeugarten unterschieden werden. Die Daten werden von den Bundesländern erhoben und der BASt quartalsweise übermittelt. Auf dieser Basis werden Jahresfahrleistungen und durchschnittliche tägliche Verkehrsstärken (DTV) berechnet. Die Daten bilden eine wichtige Grundlage für verkehrs- oder bautechnische Entscheidungen und Maßnahmen. Quelle hierzu: https://www.bast.de/BASt_2017/DE/Verkehrstechnik/Fachthemen/v2-verkehrszaehlung/Daten/2015_1/Jawe2015.html?nn=1819490
Auf Grundlage dieser Daten ist erkennbar, dass die Fahrleistungen auf Bundestraßen stagnieren, im BAB-Netz allerdings erhebliche Fahrleistungszuwächse erkennbar sind. Diese summarisch ermittelbaren Fahrleistungszuwächse finden aber absehbar nicht auf allen Netzelementen im BAB-Ne z statt. Hier dürften sich unterschiedliche Entwicklungen je nach Funktion eines Netzelementes ergeben.

Aufgabenstellung
Vor dem Hintergrund der Problembeschreibung ist es Aufgabe, die Dauerzählstellen zunächst nach Fernverkehrsrelevanz zu ordnen und zu sortieren (Quelle z.B. Pinkofsky: https://d-nb.info/97917323X/34). Für diese Zählstellen sind die relevanten Verkehrsarten im Hinblick auf ihre Veränderungen in den zurückliegenden Jahren zu analysieren. Die Ergebnisse sind entsprechend aufzubereiten und zu aggregieren und zu interpretieren.
Darauf aufbauend sind Abschätzungen vorzunehmen, wie groß die Zuwächse in den summarischen Fahrleistungen im Personenfernverkehr mit Pkw sind, und auf welchen Streckenelementen / Netzanteilen von Rückgängen der Verkehrsstärken und Fahrleistungen ausgegangen werden kann.
Die Arbeit ist zunächst als Bachelorarbeit konzipiert und soll damit die exemplarische Vorgehensweise und Machbarkeit explorativ aufzeigen: Mit einer erheblich größeren Bearbeitungstiefe, insbesondere in Bezug auf die Vollständigkeit der Betrachtung von Dauerzählstellen und Daten sowie unter Berücksichtigung von raumstrukturellen Prozessen ist eine Bearbeitung auch als Masterarbeit denkbar.

Chlond, Bastian (IFV)
Open Data - Analyse und Potentialabschätzung Verkehrsnachfragemodelle sind unverzichtbare Werkzeuge in der Verkehrsplanung zur Abschätzung der Wirkungen von Maßnahmen, Innovationen und Entwicklungen. Agentenbasierte Verkehrsnachfragemodelle benötigen dafür detaillierte Eingabedaten. Diese müssen in aller Regel von verschiedenen offiziellen Stellen manuell bezogen werden. In den letzten Jahren sind verschiedene Datenportale entstanden, auf denen Daten von Behörden und öffentlichen Einrichtungen kostenlos zugänglich sind. Diese sogenannten OpenData Portale, wie beispielsweise govdata.de, könnten daher eine geeignete Datengrundlage für die Verkehrsnachfragemodellierung bieten. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll analysiert werden, in wie weit und in welcher Form die notwendigen Daten für eine (mikroskopische) Verkehrsnachfragemodellierung bereits online verfügbar und automatisiert abrufbar sind. Als Grundlage soll zunächst eine wissenschaftliche Recherche über OpenData Portale durchgeführt werden. Zusätzlich soll in einer detaillierten Übersicht dargestellt werden, welche Eingabe- und Kalibrierungsdaten warum für ein agentenbasiertes Verkehrsnachfragemodell notwendig sind. Anschließend sollen mögliche Quellen für diese Daten gesucht und beurteilt werden.

Briem, Lars (IFV); Heilig, Michael (IFV) 

 

Tourismus in Deutschland - Eine Analyse zur Abschätzung der tourismusbedingten Verkehrsvolumina in Deutschland

Die Verkehrsnachfrage auf der Infrastruktur in Deutschland wird nicht nur durch die in Deutschland lebende Wohnbevölkerung bestimmt , sondern in nicht unerheblichen Teilen durch Touristen aus anderen Ländern.

Ausmaß (Anzahl Reiseereignisse) und Struktur (Arten von Reisen; Herkunft der Reisenden, benutzte Verkehrsmittel) der Nachfrage der Nicht-Wohnbevölkerung im Tourismus in Deutschland sind jedoch nicht klar definiert und nicht eindeutig und widerspruchsfrei statistisch belegt:

Vor dem Hintergrund der Situationbeschreibung besteht die Aufgabe der Bachlorarbeit darin, unterschiedliche Daten- und Informationsquellen zu indentifizieren, deren Widersprüche aufzuzeigen und die Daten und Informationen zu einem weitgehend konsistenten Abbild des Tourismus in Deutschland zu verdichten.

Vorarbeiten und relevante Datenquellen werden vom IfV benannt. 

Chlond, Bastian (IFV)
Verhalten sich alle Alten alle gleich? - Analyse der interpersonellen Varianz der Mobilität im Alter 

(Die Arbeit kann wie dargestellt als Bachelorarbeit vergeben werden, eine ausführlichere Arbeit unter Nutzung zusätzlicher Indikatoren / Prüfung der Relevanz von Indikatoren / Einsatz clusterbildender Verfahren / Entwicklung Age-Kohort-Modell kann als Masterarbeit durchgeführt werden.)

Die Gruppe der „Senioren“ stellt eine wachsende und für die Verkehrsnachfrage aber damit auch für die Gestaltung des Verkehrssystems in der Zukunft hochrelevante Gruppe dar! Jedoch reicht die Altersspanne dieser Gruppe von ca. 60 bis in die Gruppe der Hochbetagten. Durch die Größe dieser Zeitspanne, unterschiedlichen Sozialisierungen (z.B. auch in Bezug auf die Verkehrsmittelnutzung und -verfügbarkeit) und nicht zuletzt unterschiedliche Gesundheitsniveaus, zeigen diese Gruppen ein sehr stark variierendes Verkehrsverhalten. Dabei sind bestimmte Effekte vermutlich nach Altersgruppen unterschiedlich. 

Das Deutsche Mobilitätspanel erhebt Mobilitätsverhalten seit 25 Jahren, im Rahmen dieses Zeitraums hat biologisch bedingt ein grundsätzlich vollständiger Austausch der Altersgruppe der Senioren stattgefunden. Vor dem Hintergrund dieser Situationsbeschreibung wird es damit möglich ein Altersgruppen-Kohorten-Zeit-Modell konzeptionell aufzubauen, um bestimmte dieser Effekte zu identifizieren und auch zu differenzieren.

Chlond, Bastian (IFV)
Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Gewerbegebieten - Eine empirische Analyse zur Ableitung eines robusten Verfahrens zur Bestimmung von Verkehrsvolumina

Eine Abschätzung der Verkehrsentstehung im Wirtschaftsverkehr und der verkehrlichen Relevanz von Gewerbegebieten gestaltet sich vielfach schwierig, da unterschiedliche Nutzungen aus ganz unterschiedlichen Sektoren der Wirtschaft zu gänzlich unterschiedlichen Verkehrsnachfragevolumina führen. Eine reine Abschätzung der Verkehrserzeugung auf Grundlage von Flächennutzungsplänen kann im Einzelfall funktioneiren, aber auch im Ergebnis erheblich neben der Realität liegen.

Aufgabe der Bachelorarbeit ist es, für Gewerbegebiete in Deutschland in unterschiedlichen Raum- und Gemeinedetypen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu bestimmen, um darauf aufbauend eine Heuristik abzuleiten, inwiefern eine vereinfachte Abschätzung  unter bestimmten Randbedingungen zu schnellen Ergebnissen führen könnte.

So ist davon auszugehen, dass Gewerbegebiet eine meist "ähnliche" Mischung aus Discountern, Autohäusern und Handwerksbetrieben etc. sowie Logistikunternehmen aufweisen. Dabei wird diese Mischung (oder eine Abweichung davon) gegebenenfalls durch raumspezifische Charakteristika (z.B. Gemeindegröße) bestimmt.

Aufgabe der Bachelorarbeit ist es, für Gewerbegebiete in Karlsruhe und Umgebung eine Analyse durchzuführen, wie diese durch Nutzungen unterschiedlicher Art besetzt sind, worin dabei Gemeinsamkeiten bestehen (z.B. Anteile an Autohäusern) und wie groß - Sektor- oder Nutzungsabhängig - die Varianz in der Nutzung zwischen Gebieten ist.
Hierfür ist eine ausreichend große Anzahl an Gebieten hinsichtlich der Nutzung zu analysieren und in Bezug auf die Raumeigenschaften (Gemeindegröße, Nähe zur Autobahn etc.) zu beschreiben. Diese Daten sind geeignet auszuwerten, um die eine Nutzung determinierenden Faktoren zu quantifizieren. Weiterhin sind Ansätze für eine Heuristik zu entwicklen, wie eine bestimmtes Gebiet schnell auf Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu typischen Gebieten hin überprüft werden kann. 

Chlond, Bastian (IFV)
Auswirkungen der Ausweitung von Ladenöffnungszeiten auf das Mobilitätsverhalten in Deutschland

Das Einkaufen im Alltag ist eine Aktivität, die primär auf den Erwerb von Konsumgütern für den alltäglichen Bedarf (Nahrungsmittel, etc.) abzielt. Bisher besteht wenig Wissen über den zeitlichen Aspekt dieser Handlung als gelegenheitsstrukturierender Faktor. Der soziale Wandel und die daraus resultierenden strukturellen Veränderungen in der Gesellschafft der zurückliegenden Jahrzehnte haben zu einer Erhöhung des alltäglichen Lebenstempos geführt und die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten erlauben es den Konsumenten auch zu später Stunde Orte des Konsums aufzusuchen. Es stellt sich daher die Frage, ob und wie sich diese Veränderungen in den Zeitmustern des alltäglichen Einkaufens, wie Einkaufsfrequenz oder Einkaufsdauer, erkennen lassen. Es ist anzunehmen, dass das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bevölkerung durch Einflüsse wie die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten determiniert ist, wobei dieser Zusammenhang zu quantifizieren gilt. Zur Untersuchung dieser Frage sollen die Daten des Deutschen Mobilitätspanels herangezogen werden.

Chlond, Bastian (IFV)
Mobilität und Aktivitätenausübung im Wochenverlauf - Analysen von Veränderungen vor dem Hintergrund ablaufender sozio-ökonomischer Strukturprozesse 

Differenziertere Lebensstile und auch Arbeitszeitmodelle, eine zunehmende Beteiligung gerade von Frauen im Arbeitsmarkt, eine zunehmende Relevanz des Dienstleistungssektors aber auch veränderte Zeitpläne der Gesellschaft (Ladenöffnungszeiten)    manifestieren sich im zeitlichen Gang der Verkehrsnachfrage: Dieser zeitliche Gang dürfte in den zurückliegenden Dekaden Veränderungen unterworfen sein.

Aufgabenstellung

Auf Grundlage einer Sichtung der Literatur sind zunächst Hypothesen zu formulieren, diese sind anschließend unter Nutzung der Daten des Deutschen Mobilitätspanels  (Mobilitätsverhaltens-daten über den Zeitraum einer Woche über einen Zeitraum von 25 Jahren) zu überprüfen. Hierzu ist die Software SAS zu nutzen, grundlegende Prozeduren für Auswertungen werden zur Verfügung gestellt.  

Im Vordergrund stehen Veränderungen der Arbeitszeitstrukturen aber auch ein daraus resultierendes verändertes Freizeit- und Einkaufsverhalten sowie die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Aktivitäten in der Arbeitswoche und an den Wochenenden.

Chlond, Bastian (IFV)