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Umwelt- und lärmabhängige Steuerung von Streckenbeeinflussungsanlagen – U-SARAH

Umwelt- und lärmabhängige Steuerung von Streckenbeeinflussungsanlagen – U-SARAH
contact:

Prof. Dr.-Ing. Peter Vortisch
M.Sc. Claude Weyland
Dipl.-Ing. Sebastian Buck

links:
funding:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

startdate:

03/2017

enddate:

02/2018

Streckenbeeinflussungsanlagen werden in Deutschland auf Autobahnabschnitten eingesetzt, die eine hohe Verkehrsbelastung und Stauanfälligkeit aufweisen. Über Wechselverkehrszeichen werden Geschwindigkeitsbeschränkungen und Warnungen in Abhängigkeit der Verkehrssituation angeordnet.
Im Rahmen der Vorstudie „Umwelt- und lärmabhängige Steuerung von Streckenbeeinflussungsanlagen“ wird untersucht, inwiefern die positiven Wirkungen einer konventionellen SBA-Steuerung auf Luftschadstoff- und Lärmbelastung gesteigert werden können, wenn zusätzliche Steuerungskriterien ergänzt werden. Hierfür wird der Verkehrszustand auf einem etwa 30 Kilometer langen Abschnitt der Bundesautobahn 5 in einem Verkehrsmodell in PTV VISSIM abgebildet. Der Abschnitt ist über die gesamte Länge mit einer Streckenbeeinflussungsanlage ausgestattet und verfügt über eine temporäre Seitenstreifenfreigabe, die ebenfalls in das Modell integriert wird.
Die Steuerungslogik der Streckenbeeinflussungsanlage entspricht dem Steuerungsverfahren SARAH (Streckensteuerung mit Antizipierendem Regelbasiertem Ansatz in Hessen). Dieses wird vollständig in Python nachgebildet und in VISSIM implementiert. Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe der gefahrenen Geschwindigkeiten und Verkehrsstärken, die an den Messquerschnitten der SBA erfasst und von Hessen Mobil zur Verfügung gestellt werden.
Im Vordergrund der Studie steht der Aufbau eines Verkehrsmodells, das die heutige Verkehrssituation inklusive aller Steuerungsmaßnahmen möglichst realitätsnah abbildet, um anschließend die Potenziale der in der Studie entwickelten, optimierten Steuerungsverfahren hinsichtlich der Schadstoff- und Lärmreduktion zu untersuchen. Die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer gegenüber den angeordneten Geschwindigkeitsbegrenzungen wird anhand der Verkehrsdaten analysiert und im gesamten Modellierungsprozess berücksichtigt.