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LivingLab BW emobil: eVerkehrsraum Stuttgart

LivingLab BW emobil: eVerkehrsraum Stuttgart
Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Peter Vortisch
Dr.-Ing. Martin Kagerbauer
Dipl.-Inf. Nicolai Mallig
Dipl.-Ing. Michael Heilig

Links:
Förderung:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Starttermin:

1.1.2013

Endtermin:

31.12.2015

Das Projekt "eVerkehrsraum Stuttgart" beinhaltet die Einbettung der Elektromobilität in moderne Mobilitäts- und Verkehrskonzepte unter Berücksichtigung der Schaufensterprojekte in der Region Stuttgart. Das vorliegende mikroskopische Multi-Agenten-Modell in der Region Stuttgart soll hinsichtlich der Elektromobilitätsangebote (Reichweiten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen, Ladeinfrastrukturen, Ladeprozesse etc.) aber auch der elektromobilen Verkehrsnachfrage (Verhaltensmuster der Menschen, die aus der Elektromobilität resultieren) erweitert werden.

Projektbeschreibung:

Ziel des Projekts "eVerkehrsraum Stuttgart" ist die Einbettung der Elektromobilität in moderne Mobilitäts- und Verkehrskonzepte. Neben dem vorhandenen makroskopischen Verkehrsmodell wird das vorliegende mikroskopische Multi-Agenten-Modell in der Region Stuttgart hinsichtlich der Elektromobilitätsangebote aber auch der elektromobilen Verkehrsnachfrage ergänzt. Dabei werden zum einen die Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Reichweiten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen, Ladeinfrastrukturen, Ladeprozesse etc. berücksichtigt. Zum anderen werden die Verhaltensmuster der Menschen modelltechnisch berücksichtigt und abgebildet, die aus der Elektromobilität resultieren bzw. die für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen notwendig sind. Hierzu zählen z. B: die multimodale Nutzung von Verkehrsmitteln sowohl mit als auch ohne elektrischen Antrieb, die Bereitschaft zur Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen für die persönlichen Mobilitätsbedürfnisse oder veränderte Aktivitätenketten und Mobilitätsabläufe, die teilweise Voraussetzung für die Nutzung der elektrisch betriebenen Fahrzeuge sind. Im Fokus des Projekts steht die Region Stuttgart, da dort die notwendige räumliche Verdichtung vorhanden ist. Sie erlaubt es, verkehrliche Wirkung von Elektrofahrzeugen im Verkehrsraum (Verkehrsaufkommen, Ziele, Verkehrsmittel, Ströme, Verhalten) zu untersuchen und zu modellieren. Die bereits vorhandenen Inputdaten für die Verkehrsmodelle (ohne Elektromobilität) werden einerseits ergänzt mit den Bewegungsprofilen der elektrisch betriebenen Fahrzeug-Flotte des Schaufensters und den Ladeinfrastrukturen. Andererseits ist es sinnvoll, die Verhaltensänderungen, die aus der Nutzung von Elektromobilität resultieren zu erheben, um diese in die Modellstrukturen zu integrieren.

In diesem Projekt werden die Projekte des Schaufensters analysiert, aufbereitet und verkehrsplanerisch genutzt, so dass die Verkehrsnachfrage und Verkehrsverhaltensänderungen hinsichtlich der Elektromobilität modelliert werden können. Mit diesem zu entwickelndem Verkehrsmodell steht anschließend eine Plattform zur Verfügung, die weitere Planungen hinsichtlich der Auswirkungen und Akzeptanz von elektromobilen Verkehrsangeboten (z. B. Elektrofahrzeugflotten, Mobilitätskonzepte, Dienstleistungsangebote (Car-Sharing) etc.) in der Region Stuttgart erlauben. Gleichzeitig kann dieses Verkehrsmodell auf andere Gemeinden und Regionen übertragen werden, so dass auch dort elektromobile Planungen evaluiert und beurteilt werden können. Derartige Modelltools stehen derzeit noch nicht zur Verfügung.