Institut für Verkehrswesen

Mobilitätsforschung (mobility solutions) für BMW-Group: Klassifizierung und Einteilung der Nutzungsmuster von Pkw

Problemstellung

Von Fahrzeugen der aktuellen BMW-Generation werden Sensor-Daten aufgezeichnet, so dass sich Längsschnittinformationen der Pkw-Nutzung über ein längeren Zeitraum abbilden lassen. Diese Daten beinhalten jedoch keine Informationen zu Fahrtzwecken, die wesentlich für die Beschreibung von Nutzungsmustern sind.

Projektziel

Mit dem Modell CUMILE (Car Use Model Integrating Long Distance Events) wurde durch das IfV auf Grundlage insbesondere der Daten des Deutschen Mobilitätspanels (Mobilitätsdaten über eine Woche, Pkw-Nutzungsdaten) ein Modell erstellt, welches die Nutzung einer für Deutschland repräsentativen Pkw-Flotte über den Zeitraum eines Jahres abbildet. Damit lassen sich Pkw-Nutzungsmuster klassieren (überwiegende Fahrtzwecke, Regelmäßigkeit der Nutzung; Verwendung im Fernverkehr). Zielsetzung des Projektes ist es, die Sensor-Daten in eine CUMILE-vergleichbare Form zu bringen, um die Daten für unterschiedliche Zwecke zu nutzen und auszuwerten. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, Erkenntnisse für die Entwicklung von Pkw und innovativer Mobility Solutions zu gewinnen.

Methode

Aufgabe des IfV ist es, das Modell CUMILE hinsichtlich relevanter Aspekte zur Fahrtzweckerkennung auszuwerten. Dabei beschreiben neben der Dauer und Entfernung der Fahrten auch die Uhrzeit und die Standdauer am Zielort wesentliche Merkmale.