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LADEN 2020: Konzept zum Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur in Deutschland von heute bis 2020

LADEN 2020: Konzept zum Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur in Deutschland von heute bis 2020
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Bastian Chlond
Dipl. rer. pol. techn. Christine Weiß
M.Sc. Tamer Soylu

Förderung:

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Partner:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt:
 - Institut für Verkehrsforschung,
 - Institut für Fahrzeugkonzepte

Starttermin:

01.03.2015

Endtermin:

30.09.2016

Problemstellung
Eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur, welche der Nachfrage nach E-Mobilität und den technischen Gegebenheiten der Elektrofahrzeuge entspricht, ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland. Dabei sind elektrische Reichweiten von E-Fahrzeugen (BEV, PHEV, REEV)  sowie das Mobilitätsverhalten der Pkw-Nutzer zentrale Einflussfaktoren. Fragen darüber, wieviel Ladeinfrastruktur, welcher Art an welchen Standorten vorhanden sein sollten, wie eine fördernde Regulierung aufgebaut sein sollte und wie eine solche Infrastruktur betrieben werden sollte, sind offen und werden teilweise kontrovers diskutiert.

Lösungsansatz
Ziel dieses Projektes ist es daher, eine systematisch nachvollziehbare und konsistente Strategie zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Deutschland zu entwickeln. Dabei liegt der Fokus auf den kurzfristigen Handlungsoptionen bis zum Jahr 2020. Die Strategie besteht aus einer Empfehlung für den Aufbau von Ladepunkten nach Art (z.B. Schnell-/Langsamladen, öffentlich/halböffentlich) und Standorttyp (z.B. am Arbeitsplatz, im Straßenraum). Aufgrund der unterschiedlichen Pkw-Nutzungsmuster im Alltags- und Fernverkehr werden diese beiden Aspekte separat betrachtet. Darüber hinaus beinhaltet die Strategie Prozesse zum Nachsteuern des Ladeinfrastrukturaufbaus bis 2020, um flexibel auf Entwicklungen reagieren zu können. Methodisch kommt im Vorhaben Szenario-technik in Verbindung mit Auswertungen von empirischen Daten zu Nutzungsmuster und Standzeiten/Standorten von Fahrzeugen zum Tragen. Nach der Ausdifferenzierung der Methodik und Erarbeitung einer Startlösung wird ein Stakeholder Dialog zur Validierung der Strategie stattfinden.