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Masterarbeiten

Titel Kurzbeschreibung Betreuung
Analyse von „Pkw-Biografien“ in Privathaushalten In einem Haushalt werden über die verschiedenen Lebensphasen hinweg teilweise unterschiedliche Pkws genutzt oder gänzlich auf einen eigenen Pkw verzichtet. Hierdurch entstehen für einzelne Haushalte und Personen verschiedene „Pkw-Biografien“. Insbesondere das Auftreten von bestimmten Ereignissen oder Veränderungen im Lebensverlauf, wie z.B. Berufswechsel oder Haushaltsgrößenveränderungen, können das Mobilitätsverhalten, den Motorisierungsgrad oder die Besitzdauer von Pkws bei Haushalten substantiell verändern. Diese Veränderungen in Abhängigkeit von Lebensphasen sind noch in geringem Maße erforscht.
Ziel dieser Masterarbeit ist daher eine retroperspektivische Untersuchung von „Pkw-Biografien“ in Haushalten. In diesem Zusammenhang ist die Aufgabe ein geeignetes Erhebungskonzept zu entwickeln, dieses durchzuführen, die erhobenen Daten aufzubereiten und auszuwerten. Basierend auf den erhobenen Daten soll zudem ein Modell geschätzt werden (z.B. logistische Regression), um die beobachteten Zusammenhänge statistisch zu untersuchen.
Christine Weiß
Sascha von Behren
Pkw-Nutzung bei Mehr-Pkw-Haushalten Wer nutzt eigentlich welchen Pkw in Haushalten mit mehr als einem Pkw? Sind die Pkw fest Personen zugewiesen oder nutzt jeder den Pkw „der gerade da ist“? Werden für bestimmte Zwecke andere Pkw gewählt (z.B. Fernfahrten mit dem großen, bequemen Pkw und die Erledigung in der Stadt mit dem kleinen, flexiblen Pkw)? Ändert sich die Pkw-Wahl im Haushalt im Laufe der Woche? Erhebungen sind gut geeignet, um solche Sachverhalte zu untersuchen. In vielen Erhebungen über mehrere Tage, z.B. das Deutsche Mobilitätspanel, geben die Erhebungsteilnehmer zwar an dass sie einen Pkw-Weg gemacht haben, nicht aber welchen Pkw sie genutzt haben. Daher können mit diesen Erhebungen die genannten Fragestellungen nicht untersucht werden. Im Rahmen einer Masterarbeit soll daher eine Mobilitätserhebung über eine Woche von Personen in Mehr-Pkw-Haushalten durchgeführt werden, in welcher explizit erfasst wird, welches Haushaltsmitglied welchen Pkw nutzt. Aufgabe der Masterarbeit ist es, ein Erhebungskonzept zu entwickeln, dieses durchzuführen, die erhobenen Daten aufzubereiten, auszuwerten und mit diesen Daten ein Modell zu schätzen (z.B. logistische Regression). Die Analysen sollen mit der Statistiksoftware SAS durchgeführt werden.

 

Christine Weiß
Analyse von Pkw-Märkten – Wann wechseln Pkw ihre Besitzer und wann Besitzer den Pkw? Wann wechseln Pkw ihre Besitzer bzw. wann ersetzen Haushalte ihre Pkw? Um zu prognostizieren, wann Haushalte typischerweise Pkw ersetzen und um zu erkennen, wann Ersatzinvestitionsbedarf entsteht,  fehlen entsprechende Informationen bzw. sind nur ausschnittweise verfügbar. 
Es gibt beim KBA eine Analyse zu Umschreibungen: Es sind allerdings keine sozio-demographischen Merkmale bekannt (außer gewerblich / privat sowie Alter und Geschlecht der Halter als Personen), so ist bekannt, welche Menge an Fahrzeugen den Besitzer wechselt  (KBA),  und damit wie häufig im Mittel in seinem Fahrzeugleben ein Fahrzeug den Besitzer wechselt, aber es fehlt an Informationen in welchen Situationen ein Austausch in den Haushalten erfolgt. Weiterhin gehen sehr viele Fahrzeuge nicht unmittelbar an Privathaushalte sondern kommen über Händler als Tageszulassungen oder als „Jahreswagen“ in den Markt.  
Auf Grundlage der Daten des Mobilitätspanels und den hierin vorliegenden Informationen sowie weiterer Erhebungen (insbesondere der MiD) zu Haushalten und deren Pkw sind grundsätzliche Überlegungen anzustellen, welche Parameter den Austausch eines Pkw erwarten lassen und in welcher Form dies modellgestützt erfolgen könnte.
Die Aufgabe bestehet darin, die unterschiedlichen Quellen zueinander in Beziehung zu setzen und dabei ein Modellkonzept abzuleiten: Dabei stehen die folgenden Fragen im Vordergrund:  Wie lange halten Haushalte einen Pkw in Abhängigkeit von dessen Eigenschaften? Welche Quellen liefern derartige und auch relevante Informationen?  Wann wird ein Austausch wahrscheinlich? Lassen sich Wahrscheinlichkeiten ermitteln?
Auf der Grundlage der Daten des MOP/MiD sind für Haushalte mit bestimmten sozio-demographischen  Eigenschaften für deren Pkw Alters- und Modellverteilungen zu erstellen. Daraus sind Aussagen abzuleiten mit welcher „Wahrscheinlichkeit“ ein Pkw ausgetauscht wird. Die Ergebnisse sind mit den vorliegenden Infos aus KBA (Umschreibungen von Kfz in Abhängigkeit des Alters) etc. abzugleichen.
Literaturarbeit und Recherchearbeit und Aufstellen einfacher Auswertungen (z.B. Verteilungen , Ableitung eines Modellkonzeptes)

Bastian Chlond

 

Gewichtung und Hochrechnung von Eigenschaften der Deutschen Pkw-Flotte Den Herausforderungen des Klimawandels soll zum Teil mit der Forcierung der Elektromobilität  begegnet werden: Hierfür wiederum ist es erforderlich,  ein vertieftes Verständnis zur Pkw-Nutzung und dem Umgang von Privathaushalten mit ihren Pkw zu generieren. Hierzu gibt es Studien, die sich explizit mit der Nutzung von Pkw befassen.
Allerdings fällt eine gesamthafte Beurteilung und Hochrechnung schwer, da es keine umfassende Statistik gibt, die sowohl die Merkmale von Pkw mit den Merkmalen der zugehörigen Halter in Kombination erfasst. So erfasst das KBA zwar detailliert die Fahrzeugeigenschaften, allerdings bestehen keine Kenntnisse darüber, welche sozio-ökonomischen Merkmale deren Halter besitzen. Umkehrt erfassen Haushaltsbefragungen das Mobilitätsverhalten und damit auch eine Fahrzeugnutzung, jedoch bleibt  die Kenntnis darüber, welche Haushalte (sozio-ökonomische Eigenschaften) welche Fahrzeuge (Alter, Marke, Segment, Größe) besitzen und nutzen, in den meisten Fällen unklar. Diese Problematik wächst dabei mit einer Selektivität der Teilnahme an Erhebungen unterschiedlicher Haushalte mit unterschiedlichen sozio-demografischen Merkmalen. Weiterhin wird das Problem dadurch vergrößert, weil üblicherweise nicht alle Pkw eines Haushalts bei einer Erhebung berücksichtigt werden. Damit wird eine Hochrechung einer ggf. in Mobilitätserhebungen erfassten Nutzung zunächst schwierig.
Die Aufgabenstellung besteht darin, ein Konzept für ein Hochrechenverfahren zu entwickeln, welche sowohl die Eigenschaften der Fahrzeuge in der deutschen Kfz-Flotte, wie auch die Eigenschaften der Pkw-Halter geeignet erfasst.
Bastian Chlond
Christine Weiß