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Masterarbeiten

Titel Kurzbeschreibung Betreuung
Akzeptanz von Siedlungserweiterungen Anlass

In den wirtschaftlich prosperierenden Wachstumsregionen insbesondere in Süddeutschland zeigen sich auf den Wohnungsmärkten seit einigen Jahren zunehmend Knappheitserscheinungen. Durch den Anstieg der Flüchtlingszahlen in 2015 ist das Thema Wohnraumversorgung in der öffentlichen Wahrnehmung nochmals präsenter geworden.

Gleichzeitig kann beobachtet werden, dass Siedlungserweiterungen in der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen. Diese Ablehnung artikuliert sich unterschiedlich, bis hin zu Bürgerinitiativen und Bürgerentscheiden und findet auch in Entscheidungsverhalten der kommunalen Gremien ihren Niederschlag.

Wenig empirisches Material gibt es zu der Frage, in wie weit es sich bei diesen beobachtbaren Tendenzen um einen grundlegenden Trendbruch bei der Steuerung der Siedlungsentwicklung handelt oder ob lediglich, infolge der Berichterstattung zum Wohnraummangel, ablehnende Positionierungen in der Bevölkerung und den kommunalen Gremien lediglich mehr Aufmerksamkeit erhalten. Weiter ist unklar, inwieweit sich diese Ablehnung von Siedlungserweiterungen auf die verdichteten Regionen mit starkem Wachstum begrenzt oder ob sich ein entsprechender Trend flächendeckend beobachten lässt.

Ziel

Mit der Arbeit soll, mittels geeigneter Erhebungstechniken, das Entscheidungsverhalten der kommunalen Gremien zu Siedlungserweiterungen  in der jüngeren Vergangenheit und in der gegenwärtigen Wachstumsphase erfasst und analysiert werden.

Vorgehensweise

  • Konzeption Umfrage
  • Durchführung Umfrage bei den Kommunen Baden-Württembergs
  • Aufarbeitung und Interpretation der Ergebnisse
Wilske, Sebastian (BGU)
Soylu, Tamer (IFV)
Pkw-Nutzung bei Mehr-Pkw-Haushalten Wer nutzt eigentlich welchen Pkw in Haushalten mit mehr als einem Pkw? Sind die Pkw fest Personen zugewiesen oder nutzt jeder den Pkw „der gerade da ist“? Werden für bestimmte Zwecke andere Pkw gewählt (z.B. Fernfahrten mit dem großen, bequemen Pkw und die Erledigung in der Stadt mit dem kleinen, flexiblen Pkw)? Ändert sich die Pkw-Wahl im Haushalt im Laufe der Woche? Erhebungen sind gut geeignet, um solche Sachverhalte zu untersuchen. In vielen Erhebungen über mehrere Tage, z.B. das Deutsche Mobilitätspanel, geben die Erhebungsteilnehmer zwar an dass sie einen Pkw-Weg gemacht haben, nicht aber welchen Pkw sie genutzt haben. Daher können mit diesen Erhebungen die genannten Fragestellungen nicht untersucht werden. Im Rahmen einer Masterarbeit soll daher eine Mobilitätserhebung über eine Woche von Personen in Mehr-Pkw-Haushalten durchgeführt werden, in welcher explizit erfasst wird, welches Haushaltsmitglied welchen Pkw nutzt. Aufgabe der Masterarbeit ist es, ein Erhebungskonzept zu entwickeln, dieses durchzuführen, die erhobenen Daten aufzubereiten, auszuwerten und mit diesen Daten ein Modell zu schätzen (z.B. logistische Regression). Die Analysen sollen mit der Statistiksoftware SAS durchgeführt werden.

 

Christine Weiß
Analyse von Pkw-Märkten – Wann wechseln Pkw ihre Besitzer und wann Besitzer den Pkw? Wann wechseln Pkw ihre Besitzer bzw. wann ersetzen Haushalte ihre Pkw? Um zu prognostizieren, wann Haushalte typischerweise Pkw ersetzen und um zu erkennen, wann Ersatzinvestitionsbedarf entsteht,  fehlen entsprechende Informationen bzw. sind nur ausschnittweise verfügbar. 
Es gibt beim KBA eine Analyse zu Umschreibungen: Es sind allerdings keine sozio-demographischen Merkmale bekannt (außer gewerblich / privat sowie Alter und Geschlecht der Halter als Personen), so ist bekannt, welche Menge an Fahrzeugen den Besitzer wechselt  (KBA),  und damit wie häufig im Mittel in seinem Fahrzeugleben ein Fahrzeug den Besitzer wechselt, aber es fehlt an Informationen in welchen Situationen ein Austausch in den Haushalten erfolgt. Weiterhin gehen sehr viele Fahrzeuge nicht unmittelbar an Privathaushalte sondern kommen über Händler als Tageszulassungen oder als „Jahreswagen“ in den Markt.  
Auf Grundlage der Daten des Mobilitätspanels und den hierin vorliegenden Informationen sowie weiterer Erhebungen (insbesondere der MiD) zu Haushalten und deren Pkw sind grundsätzliche Überlegungen anzustellen, welche Parameter den Austausch eines Pkw erwarten lassen und in welcher Form dies modellgestützt erfolgen könnte.
Die Aufgabe bestehet darin, die unterschiedlichen Quellen zueinander in Beziehung zu setzen und dabei ein Modellkonzept abzuleiten: Dabei stehen die folgenden Fragen im Vordergrund:  Wie lange halten Haushalte einen Pkw in Abhängigkeit von dessen Eigenschaften? Welche Quellen liefern derartige und auch relevante Informationen?  Wann wird ein Austausch wahrscheinlich? Lassen sich Wahrscheinlichkeiten ermitteln?
Auf der Grundlage der Daten des MOP/MiD sind für Haushalte mit bestimmten sozio-demographischen  Eigenschaften für deren Pkw Alters- und Modellverteilungen zu erstellen. Daraus sind Aussagen abzuleiten mit welcher „Wahrscheinlichkeit“ ein Pkw ausgetauscht wird. Die Ergebnisse sind mit den vorliegenden Infos aus KBA (Umschreibungen von Kfz in Abhängigkeit des Alters) etc. abzugleichen.
Literaturarbeit und Recherchearbeit und Aufstellen einfacher Auswertungen (z.B. Verteilungen , Ableitung eines Modellkonzeptes)

Bastian Chlond