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Vorlesung „Informationsmanagement für öffentliche Mobilitätsangebote“, 09-13. Oktober 2017

In diesem Jahr veranstaltete das Institut für Verkehrswesen zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit dem VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) sowie den Unternehmen init AG und IVU Traffic Technologies AG die Vorlesung "Informationsmanagement für öffentliche Mobilitätsangebote". Die auf 30 gesteigerte Teilnehmerzahl setzte sich zusammen aus Masterstudenten aus den Studiengängen Bauingenieurwesen, Mobilität und Infrastruktur, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie aus Praktikern von ÖV-Unternehmen.

Nach einer Einführung in die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen wurden die notwendigen Planungen und der Betrieb in Verkehrsunternehmen sowie Verkehrssteuerung und Qualitätssicherung thematisiert. Dabei wurde stets der Bezug zur jeweiligen Technik und den erforderlichen IT-Systemen hergestellt und erörtert, wie ebendiese die öffentlichen Mobilitätsangebote gewährleisten können. Zusätzlich zu den umfassenden theoretischen Kenntnissen, die vermittelt wurden, gab es auch in diesem Jahr wieder viele praxisbezogene Einblicke, bspw. bei einem Besuch der init AG sowie einer Leitstellenebsichtigung bei der VBK.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Partner VDV, init AG, IVU Traffic Technologies AG, VBK und besonders allen Referenten für eine spannende Woche und viele neue Einblicke ins Informationsmanagement im ÖPNV!

11th International Conference on Transport Survey Methods

Fünf Mitarbeiter des IfV stellten auf der „11th International Conference on Transport Survey Methods“ (ISCTSC) vom 24.-29. September 2017 ihre Forschungsergebnisse vor. Die ISCTSC fand in diesem Jahr in Estérel, Kanada mit mehr als 200 internationalen Mobilitätserhebungs-Experten aus Wissenschaft und Praxis statt.

Die Konferenz wurde in Form von Workshops zur organisiert, welche den Fokus hatten, in einer guten Arbeitsatmosphäre an vielfältigen Themen im Bereich Erhebungsmethoden zu arbeiten und Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis zu entwickeln.

Insgesamt wurden sechs Beiträge unter Beteiligung des IfV im Rahmen von Vorträgen und Postern auf der ISCTSC vorgestellt:

  • Martin Kagerbauer, Juliane Stark: Does Supervision in Multi-Day Travel Surveys Lead to Higher Quality? A Comparison of Two Independent Surveys
  • Tim Hilgert , Sascha von Behren, Nadine Kostorz, Martin Kagerbauer, Peter Vortisch: Does Travel Behavior of People using Mobility-Apps differ? Findings from a Market Analysis in Germany
  • Sascha von Behren, Maike Puhe, Bastian Chlond: Office Relocation and Changes in Travel Behavior: Capturing the Effects Including the Adaptation Phase
  • Sascha von Behren, Clotilde Minster, Johanna Esch, Marcel Hunecke, Bastian Chlond: Assessing Car Dependence: Development of a Comprehensive Survey Approach Based on the Concept of a Travel Skeleton
  • Christine Eisenmann, Bastian Chlond, Clotilde Minster, Christian Jödden, Peter Vortisch: Mixed mode survey design and panel repetition – findings from the German Mobility Panel
  • Tobias Kuhnimhof, Christine Eisenmann: Vehicle cost imputation in travel surveys: Gaining insight into the fundamentals of (auto-) mobility choices

Der Beitrag von Martin Kagerbauer und Juliane Stark wurde außerdem als eines der besten Beiträge ausgewählt, um auf dem TRB 2018 vorgestellt zu werden.

Zudem haben Bastian Chlond und Christine Eisenmann den Workshop “Behavioral changes in travel – Challenges and implications for their identification and measurement” geleitet.

Planungshilfe für E-Tankstellen - Beitrag in der Sendung SWR aktuell

SWR
SWR aktuell 20.8.2017

In der Sendung SWR Aktuell Baden-Württemberg vom 20.8.2017 stellen Mitarbeiter des IfV Forschungsergebnisse zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vor.

Das KIT-IfV hat für die Region Stuttgart ein fortschreibungsfähiges Tool zur standortbezogenen Bewertung von Ladeinfrastruktur entwickelt. Hierbei werden insbesondere die Verkehrsnachfrage, die vorhandene (Schnell-) Ladeinfrastruktur sowie die erwartete Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen der Region Stuttgart berücksichtigt. Grundlage dieses Masterplans ist eine möglichst gute räumliche Verteilung der Schnellladeinfrastruktur. Es soll sichergestellt sein, dass im Endzustand jeder Einwohner der Region mit dem gleichen Aufwand (v.a. Erreichbarkeit) eine Schnelllademöglichkeit erreichen kann. Die zuverlässige Verfügbarkeit solcher Ladeinfrastrukturen stellt eine ganz zentrale Grundvoraussetzung am „point of sale“ dar, wenn ein Käufer vor der Entscheidung steht, ob ein Elektroauto, ein Hybrid- oder ein Auto mit konventionellem Antrieb angeschafft werden soll.

Es wurden zunächst zwei Erreichbarkeitsszenarios (5 und 10 Minuten) betrachtet. Grundlage des Bewertungstools sind Ergebnisse der mikroskopischen Verkehrsnachfragesimulation mobiTopp für die Region Stuttgart.

Den Beitrag in der SWR Mediathek sehen Sie hier  (Minute 0:12 - 1:50)
 


Henry-Lampke-Preis 2017 für Lars Briem

Auf der Jahrestagung der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. wurde Lars Briem der Henry-Lampke-Preis 2017 verliehen. Die DVWG möchte mit diesem Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs im Verkehrswesen fördern. Prämierte Arbeiten müssen einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Verkehrswesens in Theorie und Praxis unter Berücksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit leisten. Der Preis wird in zwei Kategorien - wirtschafswissenschaftliche und ingenieurtechnische Arbeiten - vergeben. Lars Briem erhält den Preis für ingenieurtechnische Arbeiten für seine Masterarbeit zum Thema "Abbildung von Öffentlichem Verkehr in mobiTopp".

Exkursion zum Rheinhafen Karlsruhe, 03. Mai 2017

Der Rheinhafen Karlsruhe stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Exkursion Güterverkehr. Herr Hildebrand von der KVVH GmbH (Geschäftsbereich Rheinhäfen) stellte uns den Hafen und seine Verknüpfungen mit und zu allen Verkehrsträgern ausführlich vor und ließ uns an seiner detaillierten Kenntnis des Hafengeländes und seiner Geschichte teilhaben. Die Funktionalität des Hochwassersperrtors wurde für uns überprüft und auch der Hafen Rotterdam als Ziel vieler Binnenschiffe konnte, zumindest auf dem Plan, kurz mitbesichtigt werden.

Exkursion zu Lufthansa Cargo, 26. Januar 2017

Auch in diesem Jahr konnten im Rahmen der Vorlesung „Fern- und Luftverkehr“ 30 Studierende bei einer Exkursion zur Lufthansa Cargo an den Frankfurter Flughafen das Unternehmen sowie die Prozesse in der Luftfrachtinsdustrie besser kennen lernen.

Am zentralen Standort des Lufthansa Konzerns in Frankfurt ist auch das größte Cargo Center der Lufthansa beheimatet. Die Exkursion ermöglichte Einblicke in die operativen Abläufe in der Luftfrachtabfertigung und die tägliche Praxis der Mitarbeiter.

Nach 2 Gastvorträgen im Rahmen der Vorlesung in den vorherigen Wochen stimmte ein weiterer, sehr praxisnaher Gastvortrag alle auf einen interessanten Tag ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde anschließend in kleineren Gruppen das Lufthansa Cargo Center besichtigt sowie die Beladung der Frachtflugzeuge auf dem Vorfeld aus der Nähe betrachtet. Glücklicherweise war zu der Zeit ein reger Betrieb auf dem Vorfeld und es wurden beide von der Lufthansa Cargo genutzten Flugzeugtypen Boeing 777F und MD-11 beladen. Dies ermöglichte einen Einblick ins Cockpit sowie in den Laderaum der Maschinen. Aufgrund der kleinen Gruppengröße und den Lufthansa Scouts konnten Fragen jeglicher Art beantwortet werden.

Wir bedanken uns bei der Lufthansa für den tollen Tag und die spannenden Einblicke.

96. TRB Annual Conference, 08.-12. Januar 2017

2017 war das Institut für Verkehrswesen mit einer Rekordzahl von 12 Mitarbeitern bei der alljährlichen Konferenz des Transportation Research Board (TRB) in Washington vertreten. Während der Veranstaltung vom 8.-12. Januar präsentierte das IfV aktuelle Forschungsergebnisse in insgesamt 8 Beiträgen –  6 Poster sowie 2 Vorträge. Mit über 800 Workshops, Vortrags- und Postersessions, über 5.000 Beiträgen und rund 13.500 internationalen Teilnehmern ist das TRB Meeting die größte Verkehrskonferenz der Welt.

Als gute Alternative zu Hotelzimmern erwiesen sich erneut 2 gemietete Ferienhäuser in zentraler Lage zum Veranstaltungsort. So konnte am letzten Abend in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen auf eine erfolgreiche Konferenz angestoßen werden.

Folgende Beiträge wurden 2017 auf der Tagung präsentiert:

Buck, S., Mallig, N., Vortisch, P. Calibrating VISSIM to analyze Delay at Signalized Intersections.

Hartmann, M., Vortisch, P. A Rationale for Enhancing the German Highway Capacity Manual to Incorporate Oversaturated Freeway Facility Analysis.

Heilig, M., Mallig, N., Hilgert, T., Kagerbauer, M., Vortisch, P. Large-Scale Application of a Combined Destination and Mode Choice Model Estimated with Mixed Stated and Revealed Preference Data.

Hilgert, T., Heilig, M., Kagerbauer, M., Vortisch, P. Modeling Week Activity Schedules for Travel Demand Models.

Karmakar, N., Hartmann, M., Tanvir, S., Chase, T., Schroeder, B. J., Aghdashi, S. Regional Network Complexity Reduction for Estimating Diversion Effects from large-scale Work Zones - Motivations and Lessons learned.

Leyn, U., Vortisch, P. Delay at Signalized Intersections considering non-stationary Traffic Flow.

Mallig, N., Vortisch, P. Measuring Stability of Mode Choice Behavior.

von Behren, S., Puhe, M., Chlond, B. Assessing the impacts of office relocations on travel behavior and organization of activities within households.

Weiss, C., Chlond, B., Minster, C., Jödden, C., Vortisch, P. Assessing the effects of a mixed-mode design in a longitudinal household travel survey.

Betriebsausflug am IfV, 24. August 2016

Am 24. August unternahmen das IfV seinen Betriebsausflug 2016. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen fuhren wir in das Schwarzwaldort Ottenhöfen. Von dort aus wanderten wir zum Klettersteig Karlsruher Grat und genossen die Aussicht. Anschließend ließen wir den Ausflug beim gemütlichen Grillen bei einer schwarzwälder Grillhütte ausklingen.

  

Summer School „Informationsmanagement für öffentliche Mobilitätsangebote“, 15. – 19. August 2016

In diesem Jahr veranstaltete das Institut für Verkehrswesen zum ersten Mal eine Summer School in Zusammenarbeit mit dem VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) sowie den Unternehmen init AG und IVU Traffic Technologies AG. Die 20 Veranstaltungsteilnehmer setzten sich zusammen aus Masterstudenten aus den Studiengängen Bauingenieurwesen, Mobilität und Infrastruktur, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen und aus Praktikern von ÖV-Unternehmen.

Nach einer Einführung in die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen wurden die notwendigen Planungen und der Betrieb in Verkehrsunternehmen sowie Verkehrssteuerung und Qualitätssicherung thematisiert. Dabei wurde stets der Bezug zur jeweiligen Technik und den erforderlichen IT-Systemen hergestellt und erörtert, wie ebendiese die öffentlichen Mobilitätsangebote gewährleisten können.

Zusätzlich zu den umfassenden theoretischen Kenntnissen, die vermittelt wurden, gab es auch viele praxisbezogene Einblicke. Hierbei waren die Erfahrungen der Referenten sowie die gemeinsamen Exkursionen – Besuche bei der init AG und den VBK – besonders interessant und lehrreich.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Partner VDV, init AG, IVU Traffic Technologies AG, VBK und besonders allen Referenten für eine spannende Woche und viele neue Einblicke ins Informationsmanagement im ÖPNV!