Home  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

FGSV-Arbeitskreis veröffentlicht Definitionen zur Multi- und Intermodalität

Der Arbeitskreis „Multi- und Intermodalität“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) unter der Leitung von Dr. Martin Kagerbauer hat sich zum Ziel gesetzt, Hinweise für die praktische Umsetzung und zu den Wirkungen von Maßnahmen im Bereich der Multi- und Intermodalität zu geben und hat die „Hinweise zur Umsetzung und Wirkung von Maßnahmen im Personenverkehr“ erstellt. Der Fokus liegt auf der Betrachtung des Personenverkehrs. Die Ergebnisse des Arbeitskreises werden in Form von Teilpapieren aufbereitet, die bei Bedarf aktualisiert und ergänzt werden können.
Das Papier "Multi- und Intermodalität: Hinweise zur Umsetzung und Wirkung von Maßnahmen im Personenverkehr - Teilpapier 1: Definitionen" stellt als Wissensdokument Definitionen für die Verkehrs- und Mobilitätsforschung bereit.

Unterwegs mit Verkehrsingenieurinnen, Girl’s Day am 26.04.2018

Die Institute des Verkehrswesens und des Straßen- und Eisenbahnwesens haben sich mit einem Programm zum Thema „Unterwegs mit Verkehrsingenieurinnen – Straßen- und Verkehrsforschung am KIT“ an der bundesweiten Girl’s Day Aktion am 26 April 2018 beteiligt.
Gemeinsam mit neun Schülerinnen der Klassenstufen fünf bis sieben wurden unter anderem folgende Fragestellungen erarbeitet: Wie funktioniert Straßenverkehr eigentlich? Wieso passieren Unfälle und wann entsteht Stau? Wann wird die Ampel auf dem Weg zur Schule grün und warum manchmal später, als erwartet? Woraus besteht die Straße unter unseren Füßen überhaupt? Ziel der Veranstaltung war es, den Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit der Institute und das Arbeitsfeld von Verkehrsingeurinnen zu geben. Dazu haben die Schülerinnen im Rahmen des Workshops unter anderem eine kleine Verkehrszählung durchgeführt, Verkehrsunfälle analysiert, die in einer Straße verarbeiteten Rohstoffe kennengelernt und ein Stück Straße hergestellt, welches sie anschließend auch mit nach Hause nehmen durften.

3rd Netherlands Mobility Panel Symposium, 10. April 2018

Am 10. April 2018 fand in Den Haag das 3. Netherlands Mobility Panel Symposium statt. Das Netherlands Mobility Panel (MPN) ist eine mit dem Deutschen Mobilitätspanel vergleichbare Haushaltsbefragung über das Mobilitätsverhalten von Personen. Im Vordergrund des Symposiums standen dieses Jahr Auswertungen von Paneldaten und Längsschnittbetrachtungen.
Auf Einladung des Netherlands Institute for Transport Policy Analysis (KiM) reisten vom Institut für Verkehrswesen Christine Eisenmann, Lisa Ecke, Miriam Magdolen und Sascha von Behren an. Dabei hielt Christine Eisenmann einen Vortrag mit dem Titel „Is active travel a stable physical activity behaviour? Evidence from the German Mobility Panel“. Sascha von Behren stellte das Thema “Assessing Car Dependence: Development of a Comprehensive Survey Approach Based on the Concept of a Travel Skeleton” vor. Neben den interessanten und vielseitigen Vorträgen auf dem Symposium, erfolgte auch ein intensiver Austausch zwischen den deutschen und niederländischen Mobilitätsforscherinnen und -forschern.

Workshop statistische Modellierung, 06. April 2018

Am 6. April 2018 besuchten Michael Heilig, Sascha von Behren und Franz Steinmetzer vom Institut für Verkehrswesen das Start-up Keyword Hero aus dem Bereich Machine Learning für einen Tagesworkshop in den Coworking-Räumen von WeWork im Sony Center in Berlin. Schwerpunkt des Workshops war die Vorstellung von aktuellen Verfahren des Machine Learnings und die potentiellen Einsatzmöglichkeiten dieser Verfahren in der Verkehrsforschung sowie die Optimierung von Hybrid Choice Modellen (HCM) im Bereich der Verkehrsmittelwahl. Innerhalb des Workshop wurden Verfahren wie Random Forest sowie die Auswertung mit Partial Dependency Plots diskutiert und anschließend in der Software R umgesetzt, um sie mit bestehenden Logit-Modellen zu vergleichen.

40. verkehrswissenschaftliches Englisch-Seminar, 10. - 17. März 2018

Im März 2018 wurde das 40. Englisch-Seminar mehrerer deutscher, verkehrswissenschaftlicher Institute veranstaltet.

Im Jahr 1978, einer Zeit, in der die internationale Vernetzung von Wissenschaftlern aufwendiger war als heute, wurde das Seminar von Richard E. Allsop und Wilhelm Leutzbach ins Leben gerufen.

Englischsprachige Wissenschaftler der Research Group in Traffic Studies des University College London sollten lernen, deutsche wissenschaftliche Texte zu verfassen und zu verstehen und deutschsprachige Kollegen vom Institut für Verkehrswesen der Universität Karlsruhe sollten englische Texte verfassen und lesen können.

Nachdem sich Englisch als Sprache in der Wissenschaft durchgesetzt hat, liegt der Fokus heute darauf, das Verständnis und das Gefühl für diese Sprache aus fachlicher und wissenschaftlicher Sicht zu schärfen.

Dafür treffen sich inzwischen nicht nur Wissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie, sondern auch von der TU Berlin, der TU Graz, der TU München sowie der Universität Stuttgart, der BOKU Wien und der ETH Zürich.

Unter der Anleitung von Jillian Anable (University of Leeds) wurden wie jedes Jahr wissenschaftliche Texte übersetzt, eigene Abstracts geschärft, fachsprachliche Diskussionen geführt, Paper-Reviews ausgearbeitet und Präsentationen gehalten. Selbstverständlich alles in englischer Sprache.

Einen besonderen Flair erhält das Englisch-Seminar seit jeher durch seine Veranstaltungsorte, denn diese befinden sich immer in der Nähe namenhafter Ski-Gebiete. So wird neben dem eigentlichen Seminar am Nachmittag und Abend ein Rahmen geschaffen, den Austausch zwischen jungen und erfahrenen Wissenschaftlern in einer etwas anderen Athmosphäre zu ermöglichen. Das 40. Englisch-Seminar wurde in Kitzbühel abgehalten.

Vom Gründungsinstitut, dem Institut für Verkehrswesen, waren dieses Jahr dabei: Peter Vortisch, Sigrid Biegel, Lars Briem, Sebastian Buck, Christine Eisenmann, Martin Hartmann, Martin Kagerbauer, Miriam Magdolen, Clotilde Minster, Anna Reiffer, Claude Weyland und Tim Wörle.

 

Forschungsaufenthalt China, 25. Februar - 07. März 2018

Im Rahmen eines 11-tägigen Forschungsaufenthaltes (25.02. – 07.03.2018) in China haben Bastian Chlond, Sascha von Behren und Zi Wang vom Institut für Verkehrswesen verschiedene Forschungseinrichtungen und Projektpartner besucht. Ziel des Aufenthalt war ein fachlicher Austausch über das Mobilitätsverhalten und das Verkehrssystem in chinesischen Großstädten. Neben dem fachlichen Austausch stand auch die Erprobung von verschiedenen Verkehrssystemen im Vordergrund. Was bedeutet es in Peking in der Spitzenstunde die U-Bahn zu nutzen? Unter anderem wurden aus diesem Grund in der morgendlichen und abendlichen Spitzenstunde Verkehrsmittel wie U-Bahnen, Busse oder Fahrdienste getestet, um zu verstehen, wie Alltagsmobilität in China funktioniert. Diese Eindrücke wurden direkt mit den Gesprächspartnern vor Ort diskutiert.

Für einen umfassenderen Einblick über das Mobilitätsverhalten wurden verschiedene Städte besucht. Die Forschungsreise beinhaltete Zwischenstopps in Shanghai, Nanjing, Hefei, Wuhan und Peking. In Shanghai fand zudem ein Austausch mit der Tongji University, Shanghai University for Science and Technology und der BMW Group China statt. In Wuhan wurde die IfV-Delegation von der Central China Normal University empfangen. Im Rahmen des Treffens erfolgte auch ein öffentlicher Vortrag von Bastian Chlond zum Thema Multimodalität in Deutschland. Beim abschließenden Stopp in Peking erfolgten zusätzliche Treffen mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der University of Peking.

Die gesammelten Erfahrungen in China dienen vor allem für die qualifizierte Analysen und Interpretation von Erhebungsdaten aus China. Diese Daten wurden innerhalb eines großangelegten Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit einem deutschen Automobilherstellers erfasst.  

 

Exkursion zu Lufthansa Cargo, 25. Januar 2018

2018_fulexkursion
Exkursion zu Lufthansa Cargo, 25. Januar 2018

Auch in diesem Jahr konnten im Rahmen der Vorlesung „Fern- und Luftverkehr“ 20 Studierende bei einer Exkursion zur Lufthansa Cargo am Frankfurter Flughafen das Unternehmen sowie die Prozesse in der Luftfrachtindustrie besser kennen lernen.

Am zentralen Standort des Lufthansa Konzerns in Frankfurt ist auch das größte Cargo Center der Lufthansa beheimatet. Das Lufthansa Cargo Center konnte im Rahmen einer Führung besichtigt und die operativen Abläufe in der Luftfrachtabfertigung und die tägliche Praxis der Mitarbeiter konnten hautnah kennen gelernt werden. In einer weiteren Führung in der kleinen Gruppe wurde die Beladung der Frachtflugzeuge auf dem Vorfeld aus der Nähe betrachtet. Glücklicherweise war zu der Zeit ein reger Betrieb auf dem Vorfeld. Dies ermöglichte einen Einblick ins Cockpit sowie in den Laderaum der Maschinen. Zudem erfuhren die Studierenden alles über einen möglichen Berufseinstieg, Praktika oder Abschlussarbeiten im Unternehmen. Durch die Teilnahme einiger Trainees am gemeinsamen Mittagessen konnten wertvolle Erfahrungen ausgetauscht werden.

Wir bedanken uns bei der Lufthansa für den tollen Tag und die spannenden Einblicke.


97. TRB Annual Conference, 07.-12. Januar 2018

Auch in diesem Jahr wurden in Washington Anfang Januar auf der größten Verkehrskonferenz der Welt des Transportation Research Board (TRB) die aktuellsten Forschungsarbeiten präsentiert. Das Institut für Verkehrswesen konnte dieses Jahr mit sieben Veröffentlichungen (5 Poster, 2 Vorträge) zu der Veranstaltung beitragen und war mit acht Mitarbeitern in den USA vor Ort.

Zudem erhielt Sebastian Buck einen Best-Paper-Award für seine letztjährige Veröffentlichung „Calibrating Vissim to Analyze Delay at Signalized Intersections“. Dr. Clotilde Minster hat im Zusammenhang mit zwei internationalen Kollegen die Session “Innovations in Urban Data and Mobility Modeling” geleitet. Dr. Juliane Stark (BOKU Wien) und Dr. Martin Kagerbauer erhielten auf der ISCTSC-Konferenz in Kanada in 2017 einen Best-Paper-Award und konnten die Veröffentlichung auf dem TRB erneut präsentieren.

Am letzten Abend wurde wie im letzten Jahr in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen auf eine erfolgreiche Konferenz angestoßen.

Folgende Beiträge wurden 2018 auf der Tagung präsentiert:

Buehler, R., Kuhnimhof, T., Bauman, A., Eisenmann, C. (2018). Using Mobility Panel Data to Assess Maintenance of Health Enhancing Levels of Physical Activity from Active Travel: Insights from Germany

Hartmann, M., Vortisch, P. (2018). A German Passenger Car and Heavy Vehicle Stock Model: Toward an Autonomous Vehicle Fleet

Hilgert, T., Kagerbauer, M., Vortisch, P. (2018). Considering joint trips and activities in week activity schedules

Hilgert, T., von Behren, S., Eisenmann, C., Vortisch, P. (2018). Are activity patterns stable or variable? An analysis of three-year panel data

Kagerbauer, M., Stark, J. (2018). Does Supervision in Multiday Travel Surveys Lead to Higher Quality? A Comparison of Two Independent Surveys

Minster, C., Roux, S., Armoogum, J. (2018). Evolution of Car Usage by Women in France Since the Nineteen-Seventies

von Behren, S., Minster, C., Magdolen, M., Chlond, B., Hunecke, M., Vortisch, P. (2018). Bringing travel behavior and attitudes together: An integrated survey approach for clustering urban mobility types