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Bachelorarbeiten

Titel Kurzbeschreibung Betreuung
Open Data - Analyse und Potentialabschätzung Verkehrsnachfragemodelle sind unverzichtbare Werkzeuge in der Verkehrsplanung zur Abschätzung der Wirkungen von Maßnahmen, Innovationen und Entwicklungen. Agentenbasierte Verkehrsnachfragemodelle benötigen dafür detaillierte Eingabedaten. Diese müssen in aller Regel von verschiedenen offiziellen Stellen manuell bezogen werden. In den letzten Jahren sind verschiedene Datenportale entstanden, auf denen Daten von Behörden und öffentlichen Einrichtungen kostenlos zugänglich sind. Diese sogenannten OpenData Portale, wie beispielsweise govdata.de, könnten daher eine geeignete Datengrundlage für die Verkehrsnachfragemodellierung bieten.

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll analysiert werden, in wie weit und in welcher Form die notwendigen Daten für eine (mikroskopische) Verkehrsnachfragemodellierung bereits online verfügbar und automatisiert abrufbar sind. Als Grundlage soll zunächst eine wissenschaftliche Recherche über OpenData Portale durchgeführt werden. Zusätzlich soll in einer detaillierten Übersicht dargestellt werden, welche Eingabe- und Kalibrierungsdaten warum für ein agentenbasiertes Verkehrsnachfragemodell notwendig sind. Anschließend sollen mögliche Quellen für diese Daten gesucht und beurteilt werden.

Briem, Lars (IFV); Heilig, Michael (IFV) 
Knotenpunkte mit Lichtsignalanlage - Einfluss der zulässigen Geschwindigkeit auf die Kapazität Die Kapazität hat im Handbuch zur Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) maßgebenden Einfluss auf die Wartezeiten und damit auf die Qualität an Knotenpunkten mit Lichtsignalanlage. In dieser Arbeit soll untersucht werden, welchen Einfluss die zulässige Geschwindigkeit auf die Leistungsfähigkeit hat. Dazu sollen zum einen Messungen an verschiedenen Kreuzungen durchgeführt werden. Zum anderen soll mit Hilfe von Simulationsmodellen geklärt werden, ob diese den gemessenen Einfluss abbilden können. Sebastian Buck

Fahrgemeinschaften beim Berufspendeln

Über das Bilden von Fahrgemeinschaften beim Berufspendeln ist wenig bekannt. Übliche Mobilitätserhebungen nehmen nicht auf, ob ein Pendelweg zumindest zum Teil oder zeitweise in einer Fahrgemeinschaft unternommen wird.
Aufgabe der Bachelorarbeit wäre es, zunächst vorhandene Veröffentlichungen zu sichten, um hier ein theoretisches Konzept zu erstellen. Weitere Hinweise können durch Anfragen und Interviews bei den Pendlerportalen (mifaz.de, pendlerportal.de, etc. gewonnen werden):
Was sind Nutzungsmuster bei regelmäßigen Fahrgemeinschaften:  
Wie werden beim Berufspendeln Fahrgemeinschaften gebildet?
Wie kommen die Fahrgemeinschaften zustande? Welche Rolle spielen Pendlerportale?
Kommen die Pendler aus den selben Orten/Landgemeinden? Arbeiten die in den selben Betrieben?
Um hier zusätzliche Aufklärung zu betreiben sollen Befragungen z.B. an P+M-Parkplätzen (Park und Mitnahme-Parkplätzen) vorgenommen werden.
Hierfür ist ein Befragungsformat zu entwickeln (geeigneter Fragebogen, Stichprobenplan, Erhebungskonzept) und z.B. an an P+M-Parkplätzen in einer geeigneten und repräsentativen Stichprobe durchzuführen, auszuwerten und zu interpretieren.
Ggf. ist eine Erhebung bei großen Arbeitgebern möglich.
Eine Bearbeitung durch zwei Personen an dem selben Thema ist möglich, dabei sind die Schwerpunktsetzungen jeweils voneinander abzugrenzen (2 Ausarbeitungen)!

Bastian Chlond

Clotilde Minster
Auswertungen zur Fahrradnutzung und Erstellung eines analytischen Ansatzes zur Wirkung von Radschnellwegen Auf der Grundlage der Daten des Deutschen Mobilitätspanels sind zunächst grundlegende Auswertungen zur Nutzung des Fahrrads und andere Verkehrsmittel durchzuführen (Personengruppen, Nutzer, räumliche Kontexte,  Fahrtzwecke, Fahrtweiten).
Es sind Überlegungen anzustellen, wie eine Beschleunigung durch Radschnellwege sowohl in derselben größere Fahrtweiten ermöglichen aber auch inwieweit ein Pedelec durch den Geschwindigkeitsgewinn für die Nutzung  von Radschnellverkehrswegen in bestimmten Entfernungsbereichen größere Modal-Split-Anteile gewinnen könnte.
Die Auswertungen sowie die analytischen Überlegungen sind zu kombinieren, um Aussagen über die Potenziale von Radschnellverkehrswegen abzuleiten.
Clotilde Minster
Bastian Chlond
Mobilitätsmuster im Wirtschaftsverkehr Für eine Abbildung und Modellierung des Wirtschaftsverkehrs fehlen geeignete Basisinformationen. Daten zur KiD sind geeignet zu analysieren, um unterschiedliche Nutzungsmuster in unterschiedlichen Marktsegmenten zu identifizieren und um verschiedene Marktsegmente unterscheiden zu können. Bastian Chlond
Kosten und Nutzen sozialer Fahrdienste In zahlreichen Gemeinden des Landes bestehen sogenannte soziale Fahrdienste, die oft ehrenamtlich durch Gemeinden, Bürgervereine oder soziale Einrichtungen organisiert werden. Die Analyse sollte anhand einiger Fallbeispiele ihre Kosten und Wirkungen analysieren. Dabei ist den sozialen und volkswirtschaftlichen Effekten besondere Aufmerksamkeit zu geben.
(In Kooperation mit der NVBW, 70182 Stuttgart)
Bastian Chlond
Das Taxi- und Mietwagengewerbe in Baden-Württemberg in unterschiedlichen räumlichen Kontexten Taxen und Mietwagen bieten verschiedene Arten von Mobilitätdienstleistungen an, zum Teil auch in Kombination mit dem ÖPNV. Ihre Verfügbarkeit variiert örtlich und zeitlich jedoch stark, und gerade im ländlichen Raum sind die Kapazitäten oft begrenzt. In einer genaueren Untersuchung soll der Status-Quo analysiert und Defizite aufgezeigt werden.
(In Kooperation mit der NVBW, 70182 Stuttgart)
 
Bastian Chlond