Institute for Transport Studies

Verflechtungsstrecken zwischen Knotenpunkten an Autobahnen

  • contact:

    Prof. Dr.-Ing. Peter Vortisch
    Dipl.-Ing. Sebastian Buck

  • funding:

    Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

  • Partner:

    Auftragnehmer für das Forschungsvorhaben ist die Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Verkehrswesen. Das IfV ist als Unterauftragnehmer eingebunden.

  • startdate:

    2020

  • enddate:

    2022

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erweiterung des Regelwerks für den Entwurf und die verkehrstechnische Bemessung von Autobahnen um Verfahren und Hinweise für die Gestaltung und Bewertung von großen Verflechtungsstrecken zwischen Knotenpunkten. Hierfür werden Verflechtungsstrecken mit unterschiedlichen baulichen und verkehrstechnischen Randbedingungen hinsichtlich des Verkehrsablaufs und der Verkehrssicherheit analysiert sowie die Datengrundlage um nicht oder nicht ausreichend beobachtete Randbedingungen anhand mikroskopischer Verkehrsflusssimulationen erweitert. Darüber hinaus werden die Anwendung des makroskopischen Softwarewerkzeugs „Deutsches FREEVAL“ überprüft sowie die Einsatzbereiche der mikroskopischen Simulation als alternatives Verfahren zur Bewertung von Verflechtungsstrecken analysiert.

Aus den Erkenntnissen zum Verkehrsablauf und zum Unfallgeschehen werden Empfehlungen für den Entwurf, die verkehrstechnische Bemessung sowie die Gestaltung der Wegweisung, Fahrstreifenmarkierung, Verkehrsregelung und ggf. -steuerung von Verflechtungsstrecken zwischen Knotenpunkten auf Autobahnen zur Aufnahme in die RAA, das HBS und die RWBA erarbeitet. Für die Fortschreibung des HBS wird ein analytisches Verfahren für die verkehrstechnische Bemessung von Verflechtungsstrecken erarbeitet. Des Weiteren wird aufgezeigt, innerhalb welcher Einsatzgrenzen das entwickelte analytische Verfahren für Verflechtungsstrecken angewendet werden kann und in welchen Fällen die mikroskopische Verkehrsflusssimulation oder die makroskopische Modellierung mit FREEVAL anzuwenden ist.