2000: Gewerbepark an der Neuen Messe Karlsruhe

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Durch die Errichtung des privat betriebenen Flughafens "Baden Airport" auf dem Gelände des ehemaligen kanadischen Militärflughafens in Söllingen entstand die Möglichkeit der Zusammenfassung der Privat- und Geschäftsreiseverkehre der Verkehrslandeplätze Karlsruhe / Forchheim und Baden-Baden / Oos auf einem gemeinsamen Regionalflughafen sowie die anschließende Entwidmung der beiden Landeplätze für den öffentlichen Luftverkehr. Verbleiben soll an beiden Standorten, abgesichert durch ein Umwidmungsverfahren, lediglich der Luftsport.

Mit der Konkretisierung der Absichten der Stadt Karlsruhe bzw. deren Tochter "Karlsruher Kongreß- und Ausstellungs-GmbH" (KKA), einen neuen Messestandort für die Region zu suchen, und der Aufnahme des Standortes Rheinstetten-Forchheim in das Auswahlverfahren wurde das städtebauliche Leitbild um die Idee einer Messe ergänzt. In der Untersuchung "Strukturkonzept Flughafen Karlsruhe / Forchheim unter Berücksichtigung eines Regionalen Messestandortes" des Büro für Stadtforschung, Planung und Architektur Prof. Uhlig und Partner im Auftrag des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein liegen die Überlegungen zu diesem städtebaulichen Leitbild vor. Neben der reinen Messenutzung wurden als "und / oder – Optionen" Gewerbeflächen in Ergänzung vorhandener gewerblicher Nutzungen in den angrenzenden Gemeindegebieten untersucht. Darüber hinaus wurden Varianten zur Verbesserungen der verkehrlichen Erschließung des Standortes entwickelt bzw. in der öffentlichen Diskussion befindliche aufgenommen und erörtert.

Ziel des Projektes "Integriertes Planen" im SS 2000 ist es, einen fachübergreifenden Planungsansatz für ein den Messestandort Rheinstetten-Forchheim ergänzendes Gewerbegebiet zu entwickeln und für ausgewählte Planungsaufgaben vertiefend zu untersuchen und darzustellen.