1998: Güterbahnhof Gaggenau

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In nächster Nähe zur Fußgängerzone Gaggenaus wird ein Teil des bislang als Güterbahnhof genutzten Geländes frei für andere Nutzung. Der Zentrumslage wegen und infolge der Begrenztheit bebaubarer Flächen auf der Gemarkung von Gaggenau aus Gründen der Topographie und des Naturschutzes hat die Stadt großes Interesse an einer Umnutzung des Geländes. Dadurch soll nicht zuletzt die Innenstadt eine Aufwertung und Belebung erfahren (vgl. dazu die Bürgerbefragung der SPD vom Herbst 1995).

Das Plangebiet liegt in nächster Nähe zur Fußgängerzone Gaggenaus. Deren Vernetzung mit Bahnhof und Stadtbahnhaltestelle sowie den übrigen angrenzenden Nutzungen ist ein zentrales Thema der weiteren Innenstadtgestaltung. In diesem Zusammenhang ist das Güterbahnhofsareal aufgrund der sehr unterschiedlichen benachbarten Flächennutzungen für Wohn- und Mischnutzung geeignet. Jedoch auch andere Nutzungen sind denkbar, da die Lärmbelastung aus Individual- und Eisenbahnverkehr bei der Planung zu berücksichtigen ist. Aufgabe der Projektarbeit ist daher ein die verschiedenen Aspekte integrierender Entwurf zur weiteren Nutzung des Plangebietes, der nur auf der Basis einer gründlichen Bestandsanalyse erfolgen kann.

Der Bahnhof, der zukünftig auch dafür Haltestelle sein wird, grenzt unmittelbar an das Güterbahnhofsgelände an. Daraus und aus der Lage des Areals an einer der Hauptverkehrsstraßen resultiert jedoch Lärmbelastung für das Gebiet. Darüber hinaus ist die Trennwirkung zwischen Güterbahnhofsgelände und Innenstadt nicht zu vernachlässigen.