2009: Der Westen von Karlsruhe-Knielingen

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Das Planungsgebiet liegt ca. 5 km nordwestlich der Karlsruher Innenstadt und nördlich des Stadtteils Karlsruhe-Knielingen, östlich des Rheins bzw. südlich des Betriebsgeländes der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO). Das vorgesehene Planungsgebiet wird in südlicher Richtung durch die verlaufende B 10, in westlicher Richtung durch die Essostraße sowie in östlicher Richtung durch eine bestehende Wohnsiedlung begrenzt. Nördlich schließt unmittelbar das Betriebsgelände der MiRO an.  
Die Lage des Gebietes in Nähe zum Rhein, zu leistungsfähigen Straßen und Schienenverbindungen und in Angrenzung an die Raffinerien als Nachfrager von Gütertransporten bietet sehr gute Bedingungen, eine gewerbliche Nutzung in Richtung von Logistikzentren oder eines Güterverkehrszentrums in der Planung weiterzuverfolgen. Vor dem Hintergrund einer zukünftig weiter zunehmenden Bedeutung des Oberrheingrabens als Logistikdrehscheibe Europas und der Zielsetzung, Gütertransport intermodal mit größeren Transportanteilen auf Schienen und Wasserstraßen abzuwickeln, besteht die Notwendigkeit geeignete Lager- und Umschlagplätze für einen intermodalen Güterumschlag anzubieten. Karlsruhe bildet im europäischen Verkehrsnetz einen wichtigen Knoten als Schnittpunkt transeuropäischer Nord-Süd- und Ost-West Achsen. Jedoch fehlt es bislang in Karlsruhe im Unterschied zu den Häfen in Wörth und Germersheim an geeigneten Flächen für den Containerumschlag. Zugleich bestehen Flächen im Hafengebiet von Karlsruhe mit Nutzungen ohne zwingenden „Anschluss zum Wasser“. Vor diesem Hintergrund sollen die Möglichkeiten eines Flächen- und Funktionentauschs mit dem Hafengelände Karlsruhe untersucht sowie über eine Aufgabenteilung mit dem Hafen Wörth nachgedacht werden.