Institut für Verkehrswesen

Analyse des Zusammenhangs zwischen Einstellungen zu Verkehrsmitteln und der Nutzung neuer Mobilitätsdienste

  • Immer häufiger werden zur Erklärung von individueller Mobilität neben soziodemografischen Charakteristika auch einstellungsbasierte Einflussfaktoren herangezogen. Studien belegen beispielsweise, dass Personen mit einer positiven Einstellung zum Pkw diesen häufiger nutzen oder Personen mit einer Affinität für Technik zu den "Early Adpotern" des automatisierten Fahrens gehören. In Bezug auf neue Mobilitätsdienste wie Ridepooling oder E-Scooter basieren die Ergebnisse jedoch häufig auf Studien, in denen die Teilnehmer gebeten werden, sich ihre zukünftige Nutzung vorzustellen. Basierend auf einer am IfV durchgeführten Online-Erhebung von realen NutzerInnen eines etablierten Ridepooling-Dienstes sollen die Antworten der einstellungsbasierten Fragen zunächst durch statistische Methoden (z.B. mittels einer Faktorenanalyse) untersucht werden. Anschließend gilt es Zusammenhänge zwischen der Nutzung von neuen Mobilitätsdiensten sowie den Einstellungen der StudienteilnehmerInnen zu identifizieren.