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Periodizität im öffentlichen Verkehr

Periodizität im öffentlichen Verkehr
Betreuer:

Briem, Lars
Reiffer, Anna

Problemstellung

Bei der Wahrnehmung der Qualität eines ÖV-Angebots durch die Fahrgäste spielen nicht nur die Fahrzeiten und deren Zuverlässigkeit, sondern auch andere Randbedingungen eine wichtige Rolle. So wird in der Regel beispielweise ein Systemtakt oder ein Linientakt eingehalten, gegebenenfalls mit einer Taktausdünnung in Schwachlastzeiten. Solche Randbedingungen werden von den Planenden bei der Angebotserstellung berücksichtigt und werden mit politischen oder strategischen Vorgaben oder der Akzeptanz durch die Fahrgäste begründet. Sofern algorithmische Lösungen für ein ÖV-Angebot gefunden und optimiert werden sollen, müssen diese dieselben Randbedingungen erfüllen. Würden die Randbedingungen mindestens teilweise entfallen, entstünden mehr Freiheitsgrade für die Angebots-Planung, wodurch Optimierungsverfahren eventuell bessere Ergebnisse liefern können.

Aufgabenstellung

In dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Randbedingungen bei der Angebotsplanung berücksichtigt werden müssen, um eine hohe Zufriedenheit der Fahrgäste zu erzielen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob für alle oder bestimmte Fahrgastgruppen ein Takt wünschenswert ist. Es wird dabei auf verschiedene Formen von Taktungen eingegangen (z. B. Systemtakt, Linientakt, teilweise Taktausdünnung, vollständig taktfrei).