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regiomove

regiomove
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Martin Kagerbauer
Dipl.-Ing. Michael Heilig
M.Sc. Tim Hilgert
M.Sc. Anna Reiffer
M.Sc. Tim Wörle

Links:
Förderung:

Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)

Partner:

Forschungszentrum Informatik (FZI)
Hochschule Karlsruhe (HSKA)
Regionalverband Mittlerer Oberrhein
Landratsamt Rastatt
Stadt Karlsruhe
init
PTV Group
stadtmobil Karlsruhe
raumobil

Starttermin:

1.12.2017

Endtermin:

30.11.2020

Das Projekt regiomove schafft die organisatorischen, technischen und infrastrukturellen Grundlagen für den Aufbau und den zukünftigen Betrieb eines multimodalen Mobilitätskonzeptes für alle Bürger der Technologieregion Karlsruhe (TRK). Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauende Teilprojekte (Pakt, Provider und Port) gegliedert.

Im Teilprojekt Pakt werden planerische und organisatorische Rahmenbedingungen sowie Voraussetzungen zur Regelung der Zusammenarbeit aller Projektpartner (und ggf. weiterer Dienstleister) geschaffen. Hierdurch werden die Grundlagen für die Entstehung eines flexiblen Mobilitätsverbundes gelegt. Das Teilprojekt Provider betrachtet die technischen

Herausforderungen und stellt die informationstechnischen Grundlagen sowie die Kundenschnittstellen bereit, auf deren Basis der Zugang zum multimodalen Mobilitätskonzept realisiert wird. Im Teilprojekt Port werden schließlich Konzepte für multifunktionale Zugangspunkte entwickelt, deren mögliche Standorte in der gesamten Region ermittelt und entsprechende Ports in der Wettbewerbsregion prototypisch realisiert.

Der Pakt gibt als Mobilitätsverbund den Rahmen für Provider und Port vor. Der Provider stellt die IT-Infrastruktur zur Verfügung und ermöglicht dadurch die Bereitstellung von individuell abrufbaren aktuellen Informationen bezüglich Reiseroute, Reisekosten und Verkehrsmittel sowie die entsprechende Buchung durch den Nutzer.  Die Zugangspunkte (Ports) verknüpfen Orte der Region in Form von Mobilitätszentren miteinander und mit weiteren regionalen Zentren. Zusätzliche Dienstleistungsangebote, die an den Ports vereinfacht genutzt werden können, erhöhen hierbei die Attraktivität und Lebensqualität außerhalb der Städte und in der Randzone des Verdichtungsraumes. Hierbei werden alle Nutzergruppen gemäß ihrer individuellen Nutzungspräferenzen und -möglichkeiten angesprochen, um ihren Mobilitäts- und Dienstleistungsbedarf optimal abdecken zu können.

Das Institut für Verkehrswesen erstellt im Rahmen des Projekts ein mikroskopisches, agentenbasiertes Verkehrsnachfragemodells. Basierend auf der Modellierungsumgebung mobiTopp (www.mobiTopp.net) ermöglicht dies die inter- und multimodale Abbildung der Verkehrsnachfrage. Dies stellt Grundlageninformationen für die Konzeption eines Mobilitätsverbundes, die Mobilitätsports und die Nutzer- und Nutzungsanforderungen in der Region dar, um ein innovatives Verkehrsangebot schaffen zu können.