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Einfluss räumlich-struktureller Randbedingungen auf das Pendelverhalten zum Arbeitsplatz

Einfluss räumlich-struktureller Randbedingungen auf das Pendelverhalten zum Arbeitsplatz
Betreuer:

Ecke, Lisa
Bönisch, Lisa

Die Lage des Wohnortes und des Arbeitsplatzes haben Auswirkungen auf das Pendelverhalten. Abhängig von der Distanz und der Dauer zum Arbeitsplatz, aber auch von den verfügbaren Mobilitätsoptionen wird das Verkehrsmittel für den Arbeitsweg gewählt. In den letzten Jahren hat sich mit der Entwicklung der Informationstechnologien zudem die Möglichkeit eröffnet an manchen Tagen von zuhause aus zu arbeiten und auch das Fernpendeln oder die Nutzung eines Zweit- bzw. Nebenwohnsitz unter der Woche sind beliebter geworden. Die Daten des Deutschen Mobilitätspanels (MOP) wurden bisher zum einen für Analysen des Pendelverhaltens unter Einbezug der raumstrukturellen Informationen und zum anderen für eine Betrachtung der Fern- oder Wochenendpendler kaum genutzt.

In dieser Bachelorarbeit sollen auf Basis der Litertaur zunächst die räumlichen Pendlerverflechtungen sowie die Entwicklungen der Nutzung von Homeoffice und arbeitsbedingten Zweitwohnsitzen dargestellt werden. Im zweiten Schritt sollen mit den Daten des MOP Auswertungen durchgeführt werden. Ziel ist es über deskriptive Methoden die Pendelmobiliät unter Einbezug der Lage von Wohnort und Arbeitsort zu untersuchen. Die zentrale Fragestellung ist die Zusammensetzung der Verkehrsmittel auf unterschiedlichen räumlichen Pendelbeziehung, z.B. vom suburbanen Raum in den Kern einer Großstadt. Vor dem Hintergrund der geringen Besetzungsgrad von Pkw auf dem Arbeitsweg sind auch das Vorkommen von Fahrgemeinschaften zu untersuchen. Desweiteren ist im Zeitverlauf (ca. 20 Jahre) zu untersuchen, welche Veränderungen sich ergeben haben (bspw. Zunahme Fern- und Wochenendpendeln) und ob ein Zusammenhang mit dem Wohn- und Arbeitsort abzuleiten ist.